Karate Emme

Unser Tun

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Unser Tun

Unterricht als Weg

Das Unterrichten fängt beim Weg des Lernens an. Lernen ist der Urspung unseres Sein. So ist unser Leben nicht anderes als ein Erfahrungsbericht.

Man könnte sagen, es ist ein Weg des Lebens der durch das Lernen entspringt. Der erste Atemzug, ist unsere erstes Lernen nach der Geburt. Wir lernen das erste Mal ausserhalb des Mutterleibes zu kämpfen um unser eigen Willen. Wer schon als Kind lernt, einen positiven Zugang zum Lernen zu entwickeln, wird ein Leben lang davon profitieren können. So ist unsere Neugier, der Motor unseres Lernens. Wer Freude entwickelt zu lernen, kann unbegrenztes Wissen finden auf unserer Welt.

Die Kampfkünste als Plattform von Wissen. Was geschiet wenn wir uns bewegen? Ständig werden Informationen an unser Gehirn weitergeben. Bewegen wir uns komplexer, umso mehr Informationen werden weitergegeben. Umso koplexer wir uns Bewegen, umso mehr müssen wir unsere Sinne vernetzen. Das Prinzip des Lernens ist vernetzen von Informationen. Essen wir etwas Neues, werden wir sofort feststellen welche Konsistenz, welcher Geschmack, Farbe, Grösse das Neue hat. Danach werden wir versuchen es mit etwas Anderem zu vergleichen, schon sind wir beim Vernetzen angelangt.

Der Sensei ist ein Wissensfond. Sein Können, dass er über Jahre entwickelt hat, sind Informationen die der Schüler über seine Sinnesorgane aufnimmt und als Information speichert. Umso besser der Lehrer in seinen Ausführungen ist, umso qualitativ hochstehender ist die Information die er weitergeben kann. Wird der Meister älter, sind seine ersten Schüler meistens so weit, dass Sie diese Fähigkeiten aufgenohmen haben und sich nicht zuletzt als Lehrer weiter entwickeln.

So schliesst sich der Kreis des Wissen und fängt beim neuen Schüler wieder an.

Öffentlichkeitsarbeit

Seit Jahren setzt sich unser Klub für die Verbreitung des Karate-Do in der Schweiz ein. All zu oft wird Karate-Do in der Öffentlichkeit nicht verstanden. Einseitige Berichte von Medien geben den Anschein, als wäre Karate-Do nur ein Sport. Sicherlich ist die sportliche Seite des Karate-Do nicht abzusprechen, doch steckt viel mehr dahinter. Wiederum gibt es Tendenzen die das Karate-Do schon fast kultisch, fast religiöse wirken lassen, von dieser Tendenz nehmen wir klar Abstand. Wir sind davon überzeugt, dass jeder Mensch im Karate-Do etwas finden kann, was ihn begeistern kann.

Vor einigen Jahren hat das Karate einen immensen Schritt nach vorne genommen. Durch die Aufnahme des Karate im J+S wurde der sportpolitsche Schritt in die Institutionen des BASPO (Bundesamt für Sport) 1998 gemacht.

1995 erhielt unser Klub von der Stadt Burgdorf den Nachwuchspreis von Burgdorf / UBS für seine ausserordentlichen Verdienste im Nachwuchsbereich.

Unser Klub ist bestrebt die Richtlinien von Jugend und Sport im Bereich J+S Kids und J+S (Jugend und Sport) in unsere Tätigkeit einfliessen zu lassen. Unsere Kerntätigkeit ist der Unterricht im traditionellen Karate. Wir waren die erste Karateschulen in der Schweiz, die im Netzwerk von Schule und Sport, Lehre und Sport und den Tätigkeiten im Bereich von Sportqymnasium und Sportmatura tätig wurden und gleichzeitig internationale Erfolge erzielen konnten.

Claudio Gereon konnte für die Schweiz ein einmaliges Nachwuchskonzept für die Sportart Karate entwickeln. Er projektierte das grösste vernetzte Nachwuchsmodell, dass es je im Karate in der Schweiz gab. Durch dieses Projekt mit über 240 Nachwuchsathleten gehörte die Schweizer Karateszene, proportinal zu den Mitgliederzahlen gemessen, zu den bestausgewiesenen Sportarten.

Prüfungsbestimmungen

Der Sinn von Prüfungen

Es mag für manchen sehr verlockend sein, eine bestimmte Gürtelfarbe zu tragen oder möglichst schnell einen höheren Grad zu erreichen. Aber dieser Aspekte steht bei einer Karate-Prüfung im Hintergrund.
Die Prüfung soll dem Schüler den technischen Stand, den er erreicht hat, bestätigen und somit zu einer realistischen Selbsteinschätzung beitragen.

Die Entwicklung im Karate ist stets auch an die persönliche Entwicklung gekoppelt, insbesondere bei den höheren Kyu- und Dan- Graden. Daher ist eine Karate-Prüfung auch für die Persönlichkeitsentwicklung von grosser Bedeutung.

Die Prüfung ist eine Hürde, die einerseits einen gewissen emotionalen Stress mit sich bringt und dadurch in hohem Masse Kontrolle, Selbstdisziplin und Kampfgeist abverlangt. Andererseits gibt sie dem Prüfling nach erfolgreicher Absolvierung eine offizielle Bestätigung für das bisher Erreichte.

Prüfungskommission

Die Prüfungskommission nimmt die Prüfung ab. Sie hat die Aufgabe, die Leistungen des Prüflings zu überprüfen, zu bewerten und ihm diese zu bestätigen. Ausrichter der Prüfung und die Prüfungskommission haben dafür zu sorgen, dass Prüfungen in einem würdigen und dem Anlass entsprechenden Rahmen erfolgen. Sie sind unter Leitung des Vorsitzenden der Prüfungskommission für die ordnungsgemässe Durchführung der Prüfung verantwortlich. Der Vorsitzende der Prüfungskommission ist der Leiter der Prüfungskommission. In aller Regel ist es der älteste Prüfer bzw. der Prüfer mit der grössten Erfahrung.